Forschung

Elektrifizierung der Schweizer Bahnen:
Schulwandbild der 1930er-Jahre

 

 

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Die Datenbank Trainbase erschliesst die Geschichte aller Schweizer Bahnen

Die Schweiz verfügt über eines der dichtesten Eisenbahnnetze weltweit. Die SBB und etwa ein halbes Hundert so genannte Privatbahnen bieten eine ausserordentlich dichte Verkehrserschliessung an. Während die Geschichte der SBB (vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) in der historischen Forschung vergleichsweise gut dokumentiert ist, klaffen bei kleineren und grösseren «Kantonalbahnen» grosse Lücken. Mit Hilfe der Datenbank Trainbase lassen sich einige dieser Lücken schliessen.

Der Geschäftsverlauf aller dem allgemeinen Verkehr dienenden Bahnen inklusive der Bundesbahn kann für die Jahre 1918–1982 mithilfe weniger Abfragebefehle sichtbar gemacht werden. Für jedes in der Schweizerischen Verkehrsstatistik bzw. in der Eisenbahnstatistik erfasste Bahnunternehmen wurden jährlich gut 100 spezifische Daten digital gesammelt. Die Bandbreite der Informationen reicht von den Streckenlängen, dem Bestand an Rollmaterial, die Zahl der Passagiere und der Menge der transportierten Güter über finanzielle Angaben etwa über die erhaltenen kantonalen Subventionen bis zur jährlichen Bilanz der einzelnen Unternehmen. Trainbase ist somit ein unverzichtbares Mittel, um sich auf der Ebene von Zahlenmaterial Zugang zur bislang unbekannten Welt der «schweizerischen konzessionierten Verkehrsbetriebe» zu verschaffen.

Die relationale Datenbank Trainbase entstand im Rahmen von zwei Doktoraten an der Abteilung für Wirtschafts- Sozial- und Umweltgeschichte (WSU) des Historischen Instituts. Trainbase und die beiden Dissertationen sind Projekte des Forschungsprogramms Verkehrsgeschichte Schweiz von ViaStoria und WSU.


Ihre Ansprechpartner:

Dr. André Kirchhofer, Abteilung Wirtschafts- Sozial- und Umweltgeschichte, Historisches Institut, Universität Bern, andre.kirchhofer@hist.unibe.ch