Forschung

Postkarte 1850

Verkehrszählung 1948 (Foto: Verband schweizerischer Strassenfachleute VSS

 

 

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Historische Strassenverkehrsstatistik für das 19. und 20. Jahrhundert

Eine Machbarkeitsstudie zur historisch-statistischen Erfassung der Strasseninfrastruktur und des Strassenverkehrs

Vor den Eisenbahnen beruhten die Personenmobilität und die Gütertransporte abgesehen von den Wasserwegen ausschliesslich auf den Strassen- und Wegnetzen. Auch während der Dominanz der Eisenbahnen im regionalen und überregionalen Verkehr mussten beispielweise Güter den Stationen zugeführt oder von ihnen abtransportiert werden. Vor allem in lokalen Bezügen behielt der Strassenverkehr somit stets seine wichtige Rolle. Ab der Zwischenkriegszeit gewann die Strasse mit dem Beginn der Automobilisierung allerdings auch im grossräumigeren Kontext wieder an Bedeutung bis hin zur heutigen Dominanz bezüglich der Transportmengen und -leistungen sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.

Ziel des Projektes ist es, mit einer Evaluationsstudie grundlegend zu umreissen, auf Basis welcher Quellen und mit welchem methodischen Vorgehen der Strassenverkehr sowie die Strasseninfrastruktur des 19. und 20. Jahrhunderts möglichst detailliert erfasst und beschrieben werden können. Wir konzentrieren uns dabei auf folgende Punkte:
a) den Überblick über die Quellenlage

b) methodische Klärungen

c) Erarbeitung von Grundlagen zur Interpretation

Mit diesem Vorhaben schliessen wir an die Statistik des Schienenverkehrs (http://bahndaten.ch) an, die bereits öffentlich zugänglich online aufgeschaltet ist. Beide Projekte sind Bestandteile des Forschungs- und Publikationsprogramms «Verkehrsgeschichte Schweiz» von ViaStoria.


Projektdauer: Herbst 2010 bis Herbst 2011


Projektleiter: Dr. Hans-Ulrich Schiedt, ViaStoria, Universität Bern, hans-ulrich.schiedt@viastoria.ch

Dr. Thomas Frey, tfrey@bluewin.ch